{"id":1006,"date":"2015-08-30T16:51:59","date_gmt":"2015-08-30T14:51:59","guid":{"rendered":"http:\/\/bi-wollenberg.org\/?p=1006"},"modified":"2026-03-20T08:38:17","modified_gmt":"2026-03-20T07:38:17","slug":"schotterstrassen-im-wald-die-verantwortung-von-hessen-forst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bi-wollenberg.de\/index.php\/2015\/08\/30\/schotterstrassen-im-wald-die-verantwortung-von-hessen-forst\/","title":{"rendered":"Schotterstra\u00dfen im Wald: Die Verantwortung von Hessen-Forst"},"content":{"rendered":"<p>Unter dem Titel <a href=\"http:\/\/www.op-marburg.de\/Lokales\/Nordkreis\/Im-Wald-gibt-die-Holzindustrie-den-Ton-an\" target=\"_blank\">\u201eIm Wald gibt die Holzindustrie den Ton an\u201c<\/a> berichtet die Oberhessische Presse \u00fcber eine nachmitt\u00e4gliche Diskussionsveranstaltung, zu der das Forstamt Burgwald des Landesbetriebs Hessen-Forst am 23. Juli in die Lessingh\u00fctte im Wollenberg eingeladen hatte. Vor ausgew\u00e4hltem Publikum und an einem Werktag diskutierten dort Eberhard Leicht, <a href=\"http:\/\/www.hessen-forst.de\/forstamt-burgwald-ansprechpartner-1747.html\" target=\"_blank\">Leiter des Forstamts Burgwald<\/a>, Gerd-J\u00fcrgen Daubert, <a href=\"http:\/\/www.region-burgwald-ederbergland.de\/wir-ueber-uns\/vorstand\/index.html\" target=\"_blank\">stellvertretender Vorsitzender des Vereins Region Burgwald \u2013 Ederbergland<\/a>, und Christoph Paul, <a href=\"http:\/\/www.egger.com\/shop\/de_DE\/ueber-egger\/egger-deutschland\/team\/werksleitung\" target=\"_blank\">Werksleiter Einkauf Rundholz der Egger S\u00e4gewerk Brilon GmbH<\/a>. Letztere ist eine Tochterfirma der Egger Gruppe, eines der f\u00fchrenden europ\u00e4ischen Unternehmen der Holzindustrie mit einem Jahresumsatz von zuletzt 2,26 Mrd. EUR, und Gro\u00dfkunde des Forstamts Burgwald.<\/p>\n<p>Das Thema der Veranstaltung galt der zunehmenden Schotterung von Waldwegen durch Hessen-Forst und daraus resultierenden Nutzungskonflikten zwischen Forst- und Holzwirtschaft auf der einen sowie Freizeit- und Erholungssuchenden auf der anderen Seite. Das besondere \u00c4rgernis dabei: Seit j\u00fcngerer Zeit kommt grober Schotter mit einer Korngr\u00f6\u00dfe zwischen 32 und 63 mm, stellenweise aufgetragen in einer St\u00e4rke von 10 bis 20 cm zum Einsatz. Und tats\u00e4chlich macht das, was der Landesbetrieb unter Pflege von Wegen subsumiert, diese f\u00fcr Wanderer, L\u00e4ufer, Radfahrer und Reiter in der Praxis unpassierbar. Doch tr\u00fcgt die in der \u00dcberschrift des Presseartikels wiedergegebene Schuldzuschreibung: Nicht die Holzindustrie tr\u00e4gt die Verantwortung f\u00fcr Schotterstra\u00dfen im Wald, sondern Hessen-Forst selbst.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/bi-wollenberg.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Waldwege_Harvester.jpg\" alt=\"Harvester\" \/><br \/>\n<strong>Bild:<\/strong> Parkender Harvester im Wollenberg. Quelle: bi-wollenberg.de\/, <a href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\/de\/\" target=\"_blank\">CC BY-SA 3.0<\/a><\/p>\n<p>Ausma\u00dfe und Gewicht der Holztransporter haben sich in den letzten 20\u00a0Jahren denn auch nicht ge\u00e4ndert. Nach wie vor sind zur Holzabfuhr Lastz\u00fcge mit einem Gesamtgewicht von 40\u00a0t zul\u00e4ssig. Ebenfalls unver\u00e4ndert geblieben ist die L\u00e4nge und Breite der Rundholztransporter. Beobachtungen im Wollenberg legen vielmehr nahe, dass erhebliche Wegesch\u00e4den nicht durch die Abfuhr des Holzes verursacht werden, sondern durch den Einsatz von schweren Maschinen bei der Holzernte selbst entstehen. Zu nennen sind: Vollernter (Harvester), die die B\u00e4ume fixieren, f\u00e4llen und entasten. Sie wiegen ohne S\u00e4geaggregat bis zu 35\u00a0t. Ebenfalls und in besonderem Ma\u00dfe verantwortlich: Tragschlepper (Forwarder), die das geerntete Holz aus dem Bestand an den LKW-befahrbaren Waldweg vorliefern. Sie besitzen ein Eigengewicht von bis zu 24\u00a0t und erlauben eine zus\u00e4tzliche Traglast von 15 bis 20 t.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/bi-wollenberg.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Waldwege_Tragschlepper.jpg\" alt=\"Forwarder\" \/><br \/>\n<strong>Bild:<\/strong> Parkender Forwarder im Wollenberg. Quelle: bi-wollenberg.de\/, <a href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\/de\/\" target=\"_blank\">CC BY-SA 3.0<\/a><\/p>\n<p>Das hohe Eigengewicht und die Punktbelastung der R\u00e4derfahrzeuge f\u00fchren nicht nur zu erheblichen Bodensch\u00e4den, die von der Gleisbildung (tiefe Spurrinnen im Fahrweg) insbesondere auf R\u00fccke- und Maschinenwegen bis zum Grundbruch des Bodens reichen. Auch Abfuhrwege werden teils stark gesch\u00e4digt, zumal dann, wenn bei nasser Witterung und mit Gleitschutzketten gearbeitet wird. Letztere kommen insbesondere bei Tragschleppern zum Einsatz. Diese sind in Hinsicht auf den Bodenschutz als besonders kritisch zu sehen, weil sie ein deutlich h\u00f6heres Gesamtgewicht als Harvester besitzen. Zwar k\u00f6nnen mittels eines \u00fcber die Bogieachse zweier R\u00e4der gef\u00fchrten und mit Spikes best\u00fcckten Stahlgliederbandes Aufstandsfl\u00e4che und Traktion der Maschinen im Gel\u00e4nde vergr\u00f6\u00dfert bzw. erh\u00f6ht werden, doch verursacht die Kettenbereifung auf Abfuhrwegen bei Ausf\u00fchrung von Lenk- und Rangierbewegungen zugleich erhebliche Folgesch\u00e4den.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/bi-wollenberg.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Waldwege_Grader.jpg\" alt=\"Grader\" \/><br \/>\n<strong>Bild:<\/strong> Parkender Grader im Wollenberg. Quelle: bi-wollenberg.de\/, <a href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\/de\/\" target=\"_blank\">CC BY-SA 3.0<\/a><\/p>\n<p>Die so entstehenden Sch\u00e4den an den Forst- und Waldwegen m\u00fcssen anschlie\u00dfend mit entsprechendem Ger\u00e4t und Aufwand wieder beseitigt werden. Dazu werden die Wege verbreitert, begradigt, mit ortsfremden Material aufgeschottert und verfestigt. Zur Instandsetzung erforderlich sind aufwendige Planierarbeiten mittels Grader oder Traktor und Planierschild. Zugleich wird dieses Verfahren \u2013 wie nachstehend am Beispiel des Kyrillwegs im Wollenberg dokumentiert \u2013 auch auf Wege angewandt, die nicht durch Holzernte traktiert wurden, sondern lediglich der <em>regul\u00e4ren<\/em> Instandhaltung durch periodische Erneuerung \u2013 der sogenannten Pflege forstwirtschaftlicher Wege auf vorhandener Trasse \u2013 unterliegen. Auch f\u00fcr sie gilt, Einbringung von grobk\u00f6rnigem Material sowie Profilierung und Verdichtung mittels Schotterfr\u00e4se sind Ultima Ratio. Statt wie fr\u00fcher feink\u00f6rniger Splitt (Korngr\u00f6\u00dfen von 2 bis 32\u00a0mm) kommt heute im Wald grobk\u00f6rniges Schottermaterial aus dem Verkehrswegebau zum Einsatz.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/bi-wollenberg.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Waldwege_Kyrillweg.jpg\" alt=\"Kyrillweg\" \/><br \/>\n<strong>Bild:<\/strong> Kyrillweg im Wollenberg nach dem Einbringen von Schottermaterial und Planierarbeiten im Juli 2014. Quelle: bi-wollenberg.de\/, <a href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\/de\/\" target=\"_blank\">CC BY-SA 3.0<\/a><\/p>\n<p>Hessen-Forst allerdings ist nicht Eigent\u00fcmer des Staatswaldes. Vielmehr verpflichtet <a href=\"https:\/\/umweltministerium.hessen.de\/sites\/default\/files\/HMUELV\/hessische_waldgesetz_20130627.pdf\" target=\"_blank\">\u00a7 27 Abs. 2 Nr. 1 des Hessischen Waldgesetzes<\/a> den Landesbetrieb zur Bewirtschaftung des Waldes \u201enach betriebswirtschaftlichen Grunds\u00e4tzen unter Wahrung der besonderen Gemeinwohlverpflichtung\u201c. Schotterstra\u00dfen im Wald aber sind weder mit dem Gemeinwohl noch mit der von <a href=\"http:\/\/www.hessen-forst.de\/holz-jagd-holz-1210.html\" target=\"_blank\">Hessen-Forst selbst gepriesenen naturnahen Forstwirtschaft<\/a> vereinbar. Der laut Oberhessischer Presse von Forstamtsleiter Leicht unterbreitete Vorschlag, k\u00fcnftig sollten Eingriffe auf Wander- und Freizeitwegen im Wald bekannt gegeben und entsprechende Umleitungsempfehlungen im Internet ver\u00f6ffentlicht werden, bietet denn auch keine L\u00f6sung f\u00fcr das Problem. Statt dessen ist zweierlei erforderlich:<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/bi-wollenberg.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Waldwege_Rundholz.jpg\" alt=\"Zwischengelagertes Rundholz\" \/><br \/>\n<strong>Bild:<\/strong> Zwischengelagertes Rundholz im Wollenberg (Juli 2014). Quelle: bi-wollenberg.de\/, <a href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\/de\/\" target=\"_blank\">CC BY-SA 3.0<\/a><\/p>\n<p>Erstens sind Anforderungen des boden- und wegeschonenden Maschineneinsatzes zu definieren. Diese sollten gleicherma\u00dfen f\u00fcr Revierleiter, landeseigene Maschinen und forstliche Lohnunternehmer gelten. Zudem sind Forstarbeiten bei zu gro\u00dfer Bodenfeuchte oder fehlendem Frost zu unterbrechen und Ausschreibungsunterlagen f\u00fcr die Vergabe von Forstbetriebsarbeiten mit entsprechenden Bedingungen zu versehen. Ziel muss eine boden- und wegeschonende Holzernte sein, in deren Folge auf das Planieren, Schottern und Verdichten von Waldwegen verzichtet werden kann.<\/p>\n<p>Zweitens bedarf es einer aktiven Beaufsichtigung des Landesbetriebs Hessen-Forst. Obere Forst- und Obere Naturschutzbeh\u00f6rde kontrollieren die T\u00e4tigkeiten von Hessen-Forst, wie auf diesen <a href=\"https:\/\/bi-wollenberg.de\/?p=653\" target=\"_blank\">Seiten bereits im Sommer letzten Jahres berichtet<\/a>, lediglich formal. Wie viele Kilometer der Landesbetrieb im FFH-Gebiet <a href=\"http:\/\/natura2000-verordnung.hessen.de\/ffh_erhaltungsziele.php?ID=5017-305\" target=\"_blank\">\u201eLahnh\u00e4nge zwischen Biedenkopf und Marburg\u201c (DE5017305)<\/a>, dem der Wollenberg zugeh\u00f6rig ist, bereits geschottert hat, wei\u00df in den genannten Einrichtungen niemand. Schotterstra\u00dfen im Wald werden dort als <em>forst\u00fcbliche Unterhaltungsma\u00dfnahmen<\/em> bewertet, entsprechende Konflikte mit dem FFH-Schutzstatut: Erhalt strukturreicher Waldinnens\u00e4ume f\u00fcr die Mopsfledermaus, nicht erkannt. Pr\u00e4destiniert f\u00fcr eine aktive Aufsichtsfunktion w\u00e4re ein aus dem Landesbetrieb Hessen-Forst ausgegliedertes und in eine unabh\u00e4ngige Beh\u00f6rde \u00fcberf\u00fchrtes <a href=\"http:\/\/www.hessen-forst.de\/ueber-uns-dienststellen-fena-1301.html\/\" target=\"_blank\">Servicezentrum f\u00fcr Forsteinrichtung und Naturschutz (FENA)<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Weitere Links:<\/strong><br \/>\nWer sich einen Eindruck dar\u00fcber verschaffen will, wie der Kyrillweg vor der Schotterung im Juli 2014 aussah, kann das hier auf <a href=\"http:\/\/www.panoramio.com\/photo\/76529585\" target=\"_blank\">Basis einer Fotografie vom 3. August 2012<\/a> tun.<\/p>\n<p>Im Falle des Burgwalds finden sich einige der durch die moderne Forstwirtschaft verursachten Sch\u00e4den auf der <a href=\"http:\/\/www.ag-burgwald.de\/?Bedrohungen_f%FCr_den_Burgwald::Moderne_Forstwirtschaft\" target=\"_blank\">Website der Arbeitsgemeinschaft \u201eRettet den Burgwald\u201c<\/a> dokumentiert.<\/p>\n<p>Einen kursorischen \u00dcberblick, welche Sch\u00e4den beim Einsatz moderner Forstmaschinen bei der Holzernte entstehen und welche Abhilfema\u00dfnahmen getroffen werden k\u00f6nnen, bietet die Ver\u00f6ffentlichung <a href=\"http:\/\/apps.thueringen.de\/de\/publikationen\/pic\/pubdownload979.pdf\" target=\"_blank\">\u201eBodenschutz und Holzernte\u201c<\/a> des Freistaats Th\u00fcringen.<\/p>\n<p><strong>Bild oben:<\/strong><br \/>\nParkender Traktor mit Bankettfr\u00e4se (vorn) und Dreifachr\u00fcttelplatte (hinten) im Wollenberg. Quelle: bi-wollenberg.de\/, <a href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\/de\/\" target=\"_blank\">CC BY-SA 3.0<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unter dem Titel \u201eIm Wald gibt die Holzindustrie den Ton an\u201c berichtet die Oberhessische Presse \u00fcber eine nachmitt\u00e4gliche Diskussionsveranstaltung, zu der das Forstamt Burgwald des Landesbetriebs Hessen-Forst am 23. Juli in die Lessingh\u00fctte im Wollenberg eingeladen hatte. 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